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2021 | Rückblick

Eresing "Mehrchörige Chormusik" | 06.06.2021 | St. Ottilien

Konzert | 28.03.2021 (abgesagt)

Kirche



Ensembles
Der Lassus-Chor München musiziert regelmäßig mit herausragenden Solisten und Ensembles.
 

 
La Banda

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„La Banda“ ist ein Orchester aus renommierten Musikern der „Alten Musik-Szene“. Mit einem Repertoire, das die Passionen, Oratorien und die Kantaten J.S. Bachs umfasst, sowie von den großen Chorwerken und Opern von Monteverdi, Händel, Haydn, Mozart und Beethoven bis zum Brahms-Requiem reicht, hat sich „La Banda“ seit 1995 durch über 1000 Konzerte und zahlreiche Rundfunkaufnahmen in ganz Deutschland und dem benachbarten

Ausland eine begeisterte Fangemeinde erspielt.

„Alte“, also historische Instrumente und ein Studium der Musizier-Praxis sowie der Spieltechniken früherer Jahrhunderte stellen dabei eine selbstverständliche Basis dar.

Mehr über „La Banda“ erfahren Sie hier.

 

 
Munich Baroque

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Das Barockorchester „Munich Baroque“ ist ein junges Solistenensemble, das seit 2017 die Münchener Alte-Musikszene bereichert. Besonderen Wert legt das Ensemble auf Authentizität in Stimmung und Aufführungspraxis. Originalinstrumente sind dabei selbstverständlich.

Mehr über Munich Baroque erfahren Sie hier.

 
Lassus-Bläserensemble

Das Lassus-Bläserensemble gestaltet seit Jahrzehnten die Konzerte des Lassus-Chores München mit. Dabei variiert die Besetzung zwischen vier und acht Musikern und passt sich damit der jeweiligen Literatur des Chores an.

Ein wichtiger Schwerpunkt des auf mehrchörige Musik spezialisierten Chores sind Werke des 16. Jahrhunderts (Renaissance). Entsprechend der damaligen Musizierpraxis des „cantare e sonare“ werden die Bläser den Stimmverteilungen im Chor angepasst: Trompeten für die Sopranstimmen, Posaunen für Altus, Tenor und Bass (eine Verbindung, die übrigens noch Wolfgang Amadeus Mozart zur Unterstützung der Vokalpartien anwandte. Prominentes Beispiel dafür ist sein „Requiem“).

Die  Mitglieder des Lassus-Bläserensembles sind durchweg herausragende Musiker, die alle auch solistisch zu hören sind.

 
Münchner Barockensemble

 Langjähriger musikalischer Begleiter des Lassus-Chores ist das Münchner Barockensemble.
 

 
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Thomas Stimmel - Bass

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THOMAS STIMMEL wurde in München geboren und sammelte als Mitglied des Tölzer Knabenchors erste musikalische Erfahrungen. Der junge Bassist studierte Gesang bei Prof. Marilyn Schmiege und Liedgestaltung bei Prof. Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo er 2011 mit dem Diplom abschloss. Von 2011 bis 2013 absolvierte Thomas Stimmel ein Masterstudium Gesang bei Prof. Thomas Quasthoff und Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin. Weitere wichtige Impulse erhielt er von dem Bassisten Siegfried Vogel.

 

Thomas Stimmels großes Konzertrepertoire erstreckt sich vom Barock bis zur Moderne und umfasst die Oratorien Bachs, Händels „Messias“, Mozarts Requiem, Haydns „Die Schöpfung“ und Mendelssohns „Paulus und Elias“. Er gastiert regelmäßig im Herkulessaal der Münchner Residenz, der Kölner Philhrmonie, dem großen Saal der Berliner Philharmonie sowie im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt und arbeitete mit Dirigenten wie David Afkham, Philippe Herreweghe, Andrew Manze, Miguel Àngel Gomez Martìnez, Helmuth Rilling und Jörg Peter Weigle. Prägend ist die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten George Alexander Albrecht, der Thomas Stimmel 2015 die Uraufführung seiner Buchenwald-Gesänge im Nationaltheater Weimar und seines Liederzyklus „Der Geistkämpfer“ am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin anvertraute.

 

Thomas Stimmel ist Kulturförderpreisträger des Landkreises Bad Tölz –Wolfratshausen.

 

 

Solisten
Wir musizieren mit herausragenden, wunderbaren Gesangssolisten und Gesangssolistinnen. Einige stellen wir Ihnen hier vor:

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Martin Petzold - Tenor

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Der Tenor MARTIN PETZOLD erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des berühmten Thomanerchores seiner Heimatstadt Leipzig. Er studierte an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Gesang. Seit 1986 singt Martin Petzold im Solistenensemble der Oper Leipzig. Dort wurde er in über 80 Partien gefeiert. Neben der Operntätigkeit verbindet Martin Petzold musikalisch eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester. Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten ihn bisher zu bedeutenden internationalen Festivals in ganz Europa, in die USA, nach Israel, Japan, Korea, China und nach Mittel- und Südamerika. Besonders seine Interpretationen der Werke Johann Sebastian Bach’s haben weltweit Anerkennung gefunden und gelten für ihn als Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Der Opern,- Oratorien- und Konzertssänger kann auf ein außergewöhnlich umfangreiches Repertoire zurückgreifen, das Werke von Komponisten aller Stilrichtungen einschließt.

Für seine herausragenden Leistungen wurde Martin Petzold im Jahre 2001 zum Kammersänger ernannt. Im Dezember 2012 fand die Premiere der Kinofilmproduktion „Ludwig II“ statt, in der Martin Petzold als alter „Lohengrin“ mitwirkt. Seit einigen Jahren geht der, der Partitur verbundene Sänger und die improvisierenden Instrumentalisten des Sephan-König-Trio’s mit „Bach in Jazz“ einen vollkommen neuen Weg zu Bach. Dieses vocale Experiment wurde bisher von der nationalen- und internationalen Presse hochgelobt. Ein besonderes Anliegen des Künstlers gilt der Erhaltung des deutschen Volksliedgutes. Dazu erschienen 2009 die viel beachtete CD „Verstohlen geht der Mond auf“ und 2014 eine Einspielung mit deutschen Weihnachtsliedern „Weihnachten zu Hause“ zur Gitarrenbegleitung. Auch als Illustrator und Karikaturist tritt Martin Petzold zunehmend in die Öffentlichkeit (z.B. Mabuse-Verlag/Frankfurt am Main, C.F. Müller Verlag/Heidelberg, Evangelische Verlagsanstalt/ Leipzig, Phonus Verlag/Leipzig, Kamprad Verlag/Altenburg).

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Yosemeh Adjei - Countertenor

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Seine musikalische Ausbildung erhielt YOSEMEH ADJEI im Windsbacher Knabenchor. Er studierte zunächst Trompete und spielte in verschiedenen namhaften Symphonieorchestern.

Anschließend studierte er Gesang an der Staatlichen Musikhochschule Köln bei Prof. Kai Wessel. Seit seinem Konzertdebüt mit der „musica antiqua“ sang Yosemeh Adjei mit renommierten Orchestern und Ensembles und unter der Leitung von Dirigenten wie Karl Heinz Steffens, Helmuth Rilling, Wolfgang Katschner, Andrea Marcon, Laurenz Cummings, Konrad Junghänl und Andrea de Marchi.

Er sang am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. 2009 war er bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Bonn in der Titelpartie von Händels „Ezio“ zu erleben. 2010 gastierte er am Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon. In Händels „Rinaldo“ war er u.a. beim Rheingau Musik Festival 2011, im Concertgebouw in Amsterdam und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2014 zu hören.

Yosemeh Adjei ist regelmäßiger Gast bei nationalen und internationalen Festspielen. Tourneen als Oratoriensänger führten ihn nach Japan, Frankreich und Dänemark. Zuletzt debütierte er an der Semperoper in Dresden mit der Partie des Nireno in Händels „Julius Cäsar“ und sang unter Ivor Bolton bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper in Rameaus „Les Indes Galantes“. Derzeit singt er in Peter Eötvös‘ „Angels in America“ die Rolle des „Belize“ am Theater der Stadt Münster und lehrt an den Musikhochschulen in Leipzig und München.

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Manuel Warwitz - Tenor

Der gebürtige Salzburger MANUEL WARWITZ studierte nach seiner Ausbildung zum Gesangs- und Geigenlehrer Lied und Oratorium bei Prof. Walter Berry in Wien. Sein breites Repertoire umfasst Oratorien (Bach, Händel, Haydn, Mozart, Mendelssohn), das deutsche Lied mit Schwerpunkt Franz Schubert, aber auch Operette, Musical und Jazz. Er wirkte in diversen Opernproduktionen mit wie in J.Haydns „L´Infedelta delusa“ und „Philemon und Baucis, „Pollicino“/H.W.Henze, „Mahagoni Songspiel“/Weill/Brecht und „Weiße Rose“/Udo Zimmermann. 2010 sang er die Titelrolle bei der UA von Christoph Reiserers „Die Nacht des Brokers“ in München. Manuel Warwitz sang und singt mit Ensembles wie Les Cornets Noirs , Musica Fiata, Singphonikern, Neue Hofkapelle München, Harmonia Antiqua Labacensis/Ljubljana, Schützakademie Dresden, mit Dirigenten wie Howard Arman, Andrew Parrott, Anthony Rooley, auch auf wichtigen europäischen Festivals.

Seit 2011 singt er in der solistisch besetzten Renaissancegruppe des Collegium Vocale Gent unter Ph.Herreweghe. Seit 2012 tritt er mit dem Balthasar-Neumann-Chor/Thomas Hengelbrock in solistischen Rollen auf. 2013 wirkte er erstmals bei mehreren Projekten von Cantus Cölln/K.Junghänel mit. 2017 nahm er unter Pablo Heras Casado mit dem BNC die komplette Sammlung der „Selva Morale“ von Claudio Moteverdi auf. Im Dezember 2015 sang er das erste Mal mit dem Lassus-Chor München als Solist bei einer Auführung der Marienvesper von Claudio Monteverdi.

Manuel Warwitz ist seit 2003 Mitglied der Vokalgruppe Singer Pur, mit der er in den Jahren 2005, 2007 und 2011 jeweils einen „Echo-Klassik“ verliehen bekam und in der ganzen Welt konzertiert.

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Martina Gmeinder - Alt

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Die Mezzosopranistin MARTINA GMEINDER berührt mit ihrem warmen, klangvollen, in allen Lagen ausgeglichenen Timbre Menschen im Tiefsten. Sie ist überzeugt davon, dass schon wenige Töne die Welt ein Stück heller machen können.

„Singen bedeutet für mich Frieden mit mir selbst und mit der Welt.“

Ihre Interpretationen sind geprägt von großer Musikalität und Ausstrahlung; das Publikum wirkt dabei stets inspirierend auf sie. Das oratorische Repertoire von Martina Gmeinder umfasst über 140 Alt-Partien vom frühen Barock bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Darunter finden sich Schlüsselwerke wie die Passionen und Kantaten Johann Sebastian Bachs, die großen Messen von Haydn und Mozart und Oratorien von Händel, Mendelssohn-Bartholdy, Saint-Saëns und Honegger. Ihre Aufmerksamkeit gilt gleichermaßen weniger bekannten Werken z.B. von Karl Jenkins, Luis Bacalov, Arvo Pärt und Konrad Vögele, dessen Psalm "Der Herr ist mein Hirte" sie 2016 uraufführte. Anfang 2019 veröffentlichte Martina Gmeinder gemeinsam mit dem Pianisten Anselm Hartmann unter dem Titel „Passions“ ihre erste CD mit selten aufgeführten Klavierliedern von Reynaldo Hahn, Francis Poulenc, Samuel Barber und Benjamin Britten.

Martina Gmeinder studierte Gesang an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg/Innsbruck und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wesentliche künstlerische Impulse verdankt sie Kurt Widmer, Helena Lazarska, Sibylla Rubens, Mariëtte Witteveen, Peter Schreier, Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson und Thomas Quasthoff. Seit 2016 ist sie freie Mitarbeiterin im weltweit gefeierten Chor des Bayerischen Rundfunks unter der künstlerischen Leitung von Howard Arman.

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Anna Karmasin - Sopran

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Die Münchner Sopranistin Anna Karmasin studierte Opern- und Konzert-Gesang am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und der Hochschule für Musik und Theater München sowie der Bayerischen Theaterakademie. 2018 schloss sie ihr Studium mit dem Master im Fach Liedgestaltung ab und wurde Finalistin beim Richard-Strauss-Wettbewerb.

Sie war Stipendiatin des Deutschlandstipendiums, der Christl und Klaus Haak-Stiftung, und des Vereins CM e. V. zum Aufbau junger aufstrebender Musiker. Die vielseitige Sängerin stand unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Euridice (Monteverdi / L'Orfeo sowie Gluck / Orfeo ed Euridice), Pamina (Zauberflöte), Adele (Fledermaus), Susanna (Figaros Hochzeit), Peri (Das Paradies und die Peri) und Kunigunde (Candide) auf der Bühne. 2019 debütierte sie am Theater Koblenz als „Röschen“ in der Oper „Faust“ von Louis Spohr.

Sie musizierte unter anderem mit den Nürnberger Symphonikern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und auch - unter dem Dirigat von Valery Gergiev - mit den Münchner Philharmonikern, sowie - geleitet von Krzysztof Urba?ski - bei „Klassik am Odeonsplatz“. Lieder- und Arien-Abende gab die junge Sopranistin in München, Berlin, Mailand und Paris, begleitet unter anderem von Rie Kimura, Liese Klahn-Albrecht, Berno Scharpf und Gerold Huber. Ihr Engagement im Fach Neue Musik verbindet die vielseitige Künstlerin seit einigen Jahren mit dem Ensemble Blauer Reiter unter der Leitung von Armando Merino, mit dem sie z. B. Werke wie Schönberg's „Pierrot Lunaire“, oder auch Matthias Pintscher's „Lieder und Schneebilder“ interpretierte.

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Judith Spiesser

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JUDITH SPIESSER wurde in Gräfelfing geboren und absolvierte ihr Gesangsdiplom bei Prof. Wolfgang Brendel an der Hochschule für Musik & Theater in München. Bereits während Ihres Studiums konzertierte sie bei renommierten Festivals wie dem Donizetti-Festival in Bergamo, bei den Simon-Mayr-Festtagen und beim Festival Junger Künstler in Bayreuth im Markgräflichen Opernhaus. Sie erhielt Liedunterricht bei Helmut Deutsch, Interpretation Oratorium bei Juliane Banse und Christoph Hammer und vervollständigte ihre Ausbildung mit Meisterkursen bei Lioba Braun und Marlis Petersen. Seit 2011 ist sie Schülerin von Saverio Suarez-Ribaudo.

Beim 14. Internationalen Louis-Spohr-Gesangs-Wettbewerb in Kassel wurde ihr unter den Finalistinnen der Publikumspreis verliehen. 2009 gab die Sängerin ihr Debut in Qatar als `Königin der Nacht´ in der Zauberflöte, begleitet vom Qatar Philharmonic Orchestra und war bereits wiederholt dort als Solistin zu Gast. Es folgten die Rolle der Adele in `Die Fledermaus´ (J.Strauss), die Rolle der Despina in `Così fan tutte´ (Mozart) und die Rolle des Fauno in `Ascanio in Alba´ (Mozart). In letzterer Rolle bescheinigte ihr die Presse eine „makellose Stimme“ und „ein ganz eigenes Timbre, mit dem sie sich in die Gilde hervorragender Koloratursängerinnen einreiht“.

Das Konzertrepertoire der gefragten Sängerin umfasst Werke wie Händels Messias, Exsultate, Jubilate von Mozart und das Deutsche Requiem von Brahms. Letzteres sang sie neben Wolfgang Brendel im Herkulessaal der Residenz, live übertragen vom Bayerischen Rundfunk unter der Leitung von Hayko Siemens. Im Jahr 2012 wurde mit ihr als Sopran-Solistin die Bachkantate `Herz und Mund und Tat und Leben´ bei dem Label OEHMS Classics veröffentlicht. 2015 sang sie unter der Leitung von Herrn Baron Enoch zu Guttenberg (+2018) bei den Herrenchiemsee Festspielen und beim Rheingau Festival in Schumanns Das Paradies und die Peri.

 

In der Spielzeit 2017 brillierte die Sängerin erstmals in der Rolle der Lucia in Donizetti´s Oper Lucia di Lammermoor bei den Burgfestspielen des Niederbayerischen Landestheaters Passau.

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Katja Stuber - Sopran

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KATJA STUBER ist in Roding in der Oberpfalz geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christian Gerhaher und schloss ihr Studium 2008 mit Auszeichnung ab. In München besuchte sie die Oratorien- und Liedklassen von Christoph Hammer, Juliane Banse und Helmut Deutsch. In Saarbrücken beendete sie im April 2011 ihr Meisterklassenstudium bei Ruth Ziesak ebenfalls mit Auszeichnung. Aktuell arbeitet sie mit Margreet Honig in Amsterdam.

In der Spielzeit 2009/2010 war die Sopranistin als Ensemblemitglied im Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert und kehrte danach als Gast an dieses Haus zurück. Von 2014 bis 2017 war sie Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und währenddessen als Gast im Staatstheater Wiesbaden und Staatstheater Bonn zu hören.

Im Sommer 2011 feierte Katja Stuber ihr viel beachtetes Debüt bei den 100. Bayreuther Festspielen (Partie des Jungen Hirten) in einer Neuinszenierung von Richard Wagners Tannhäuser und unter musikalischer Leitung von Thomas Hengelbrock. Bei den Festspielen der Jahre 2012 – 2014 war sie in der gleichen Partie unter Christian Thielemann und Axel Kober zu hören, sowie als Solistin in Mozarts „Requiem“ und als Belinda in Purcells „Dido und Aeneas“ bei den Salzburger Festspielen.

Als Konzert-Solistin musiziert Katja Stuber mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchener Symphonikern, dem Bach-Collegium München, den Stuttgarter Philharmonikern, Concerto Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle Orchester Zürich, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem City of Birmingham Symphony Orchestra.

Sie singt unter namhaften Dirigenten wie Daniel Harding, Peter Dijkstra, Hans-Christoph Rademann, Thomas Hengelbrock, Giovanni Antonini, Konrad Junghänel, Philippe Herreweghe, Herbert Blomstedt und Mirga Gražinyt?-Tyla.

Seit dem Wintersemester 2017/18 hat Katja Stuber eine Dozentur im Fach Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg inne.

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Eric Fergusson - Bass

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Eric Fergusson wurde in den Vereinigten Staaten geboren, wuchs in Deutschland auf und begann im Alter von zehn Jahren seine sängerische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor, mit dem er bereits als Knabe internationale Konzertreisen erlebte. Nach dem Abitur studierte er in München bei Maria-Janina Hake.

Im Rahmen seiner regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland sang er alle grossen Bass- und Bariton-Partien: Bachs Passionen, Oratorien und Kantaten, Mendelssohns Elias und Paulus, Haydns Schöpfung, Brittens War Requiem sowie die Partie des Jesus in Martins Golgotha. Damit konzertiert er in Konzertsälen und Kirchen wie der Cathédrale de Lausanne, dem Ulmer Münster, dem Dom zu Szeged, der Basilica del Monasterio de El Escorial, dem Konstanzer Münster und der Dresdner Frauenkirche.

Auf der Opernbühne war er bisher in den Titelrollen von Don Giovanni und Nozze di Figaro, als Conte di Almaviva, Papageno und als Vater in “Hänsel und Gretel” zu hören. Ein weiterer Höhepunkt waren sein Eisenstein und Escamillo. 2016 gab er erstmals den Renato in Verdis Maskenball.

Vor allem macht sich Eric Fergusson derzeit als Liedsänger einen Namen. Dabei stehen nicht nur die klassischen Zyklen von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms immer wieder auf dem Programm, sondern auch thematische Liederabende wie „Wunderhorn-Lieder“, „Mélodies Françaises“, „Retrato d´España“, „Wald-Konzert“ oder ein spektakulärer Abend über Friedrich Rückert. Im Juni 2017 hatte Fergussons „Arabische Magelone“ in Berlin Premiere, eine Rückführung von Tiecks Magelone zu ihren Wurzeln bei 1001er Nacht.